Presse

Emotionaler Abschluss der Partnerstadt-Olympiade

Zum Ende der 15. Partnerstadt-Olympiade versammelten sich nochmals alle Sportler, Trainer, Betreuer, Offiziellen, Fans, Helfer, Organisatoren und anwesenden Bürger auf dem Parkdeck der Kongresshalle zur großen Abschlussveranstaltung. „Wetteifert um den Sieg, aber habt vor allem Spaß! Tauscht euch aus, lasst Freundschaften entstehen. Macht die Partnerstadt-Olympiade zu eurem unvergesslichen Erlebnis!“, gab Oberbürgermeister Wolfgang Lützner den Sportlerinnen und Sportlern aus sieben Nationen bei der Eröffnungsfeier mit auf den Weg.

Quelle: Agentur Photo 5

Dass dies umfassend gelungen ist, zeigten die jungen Menschen als sie fröhlich feierten, ausgelassen tanzten und begeistert eine Polonaise starteten, bevor die offizielle Abschlussfeier losging. Es wurden Trikots, T-Shirts und Bademützen getauscht, um die Freundschaften zu besiegeln und ein Andenken mit in die Heimat zu nehmen. Ein kurzer Rückblick mit Szenen und Eindrücken der letzten Tage wurde zu Beginn des offiziellen Teils gezeigt. Ein emotionaler Höhepunkt, denn dies spiegelte die durchgehend grandiose und geniale Stimmung wieder und so wurden die einzelnen Bilder und Videos laut bejubelt. Als fairste Mannschaft wurde im Anschluss Glenrothes geehrt. Deren Sportlerinnen und Sportler fielen besonders oft durch einen überaus sympathischen Auftritt auf. Alle Teambetreuer der Partnerstädte wurden auf die Bühne gebeten. Sie nahmen den Dank unter lautem Applaus entgegen. Als OB Lützner die fünfzehnte Partnerstadt-Olympiade für beendet erklärte und die Jugend Böblingens und seiner Partnerstädte aufruft, sich in drei Jahren in Pontoise wieder zu versammeln, wurde traditionell die Fahne an die künftigen Ausrichter der Stadt Pontoise übergeben. Den feierlichen Abschluss bildete ein großes Musikfeuerwerk.

Quelle: Agentur Photo 5

Europa ist in Böblingen gesund und munter

Nach sechs Wochen Praktikum in der Abteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit blickt Publizistikstudentin Lisa Boger als Mitglied des Social Media Teams der Partnerstadt-Olympiade auf die vergangenen erlebnisreichen Tage zurück:

Der olympische Geist wehte durch die süddeutsche Stadt Böblingen (50.000 Einwohner) und mit ihm zeigte sich Europa ausgesprochen gesund und munter.  Aus sechs Partnerstädten die Böblingen in ganz Europa hat (Italien, Frankreich, Schottland, Niederlande, Österreich) und auch aus der Türkei reisten junge Athleten mit ihren Betreuern zur 15. Partnerstadt-Olympiade in Böblingen an. Begleitet waren diese von offiziellen Delegationen, angeführt von den Bürgermeistern der Partnerstädte. Das sportliche Treffen hatte – und das war auch ganz deutlich zu spüren – einen bedeutenden Nebeneffekt: Die Stärkung der europäischen Identität bei über 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren.

„Sportliches Aufeinandertreffen ermöglicht eine fast beiläufige sowie selbstverständliche Förderung der Werteorientierung und des Miteinanders über alle Unterschiede hinweg“, so Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner. Dieser betonte im Verlaufe der Veranstaltung immer wieder, dass es nicht auf die Zahl der gewonnenen Medaillen ankomme, sondern auf die Zahl der neu gewonnenen internationalen Freundschaften.

Jonathan Kuppinger, als „General Coach“ einer der Hauptorganisatoren der Jugendbegegnung, war begeistert: „Gerade bei der Abschlussfeier brachten die jungen Menschen den europäischen Gedanken ganz natürlich, spontan und gleichzeitig höchst emotional zum Ausdruck.“ Kaum einer war mehr im landeseigenen Outfit anzutreffen - alle haben fleißig ihre T-Shirts und Sportjacken getauscht. Die Jugend war eins -  alle Grenzen waren aufgehoben.

Auch die sozialen Netzwerke wurden von den Veranstaltern und ihren Gästen äußerst aktiv genutzt. So ist es gelungen ein interkulturelles, räumliche Barrieren überschreitendes, Miteinander zu erzeugen. Verwandte, Vereinsmitglieder und Fans aus den Partnerstädten konnten die Jugendolympiade von zu Hause aus miterleben, kommentieren und mitjubeln.
„Die Resonanz war grenz-und generationsübergreifend überwältigend“ bilanzierte Vanessa Matheja als Mitglied des Social Media Teams der Partnerstadt-Olympiade.

Baden-Württembergs Europaminister Guido Wolf  ließ es sich nicht nehmen die  Partnerstadt-Olympiade in Böblingen zu besuchen und die Vertreter der Städte zu treffen. Darunter auch Offizielle aus dem türkischen Bergama, Rund 150 Gäste und Teilnehmer waren von dort angereist, um an dem Sportevent teilzuhaben aber auch die Partnerschaft der beiden Städte zu feiern und zu bekräftigen. Erstmals seit den Ereignissen im Juli 2016 waren so viele Menschen aus Bergama zu Gast und damit zu Gesprächen in Böblingen. Die Entwicklungen in der Türkei wurden während der vergangenen zwölf Monate von Böblingen aus besonders aufmerksam mitverfolgt.  „Es kann, es darf uns nicht gleichgültig lassen, was geschieht. Wir sind sehr froh darüber, dass alle Sportler, Betreuer und Mitglieder der Delegation hier in Böblingen zu Gast sein können“, sagte Oberbürgermeister Lützner in seiner Würdigung der Städtefreundschaft. Die Pflege deutsch-türkischer Beziehungen ist gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig – als Mahnung und Ansporn zugleich. „Es gibt zur Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen den Nationen keine Alternative“, wurde Barack Obama in einer Rede zitiert.  Die deutschlandweit älteste deutsch-türkische Städtepartnerschaft feierte in diesem Sinne ihr 50. Jubiläum. Städtepartnerschaften, so wurde betont, sind, über die eigenen Grenzen hinweg, essentiell zum Abbau von Vorurteilen und Ressentiments und förderlich für ein Miteinander im Zeichen von Verständigung, Aussöhnung, Freundschaft sowie Frieden. Aktuelle Entwicklungen auf der Weltbühne oder in einzelnen Staaten verdeutlichen den Wert eines solchen direkten Miteinanders wie in Böblingen. Solidarität und Gemeinschaft zu erfahren und genießen - jenseits aller Differenzen und Einzelinteressen - war für die jungen Menschen eine unschätzbare Erfahrung - gerade  in Hinblick auf den Wertekonsens der modernen Gesellschaft im 21. Jahrhundert.


Großzügige Spende und Sponsoring für die Partnerstadt-Olympiade (Amtsblattartikel vom 28. Juli 2017)

v.l.n.r.
Michael Tillmann, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Böblingen, Oberbürgermeister Wolfgang Lützner und Daniel Wengenroth, in seiner Funktion als Geschäftsführer der Sozialstiftung der Kreissparkasse.
 

Wie schon bei den Partnerstadt-Olympiaden 1978 und 1995 darf sich Böblingen über großzügige Unterstützung aus dem Bereich der Sparkassen freuen. Michael Tillmann, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Böblingen, überbrachte Oberbürgermeister Wolfgang Lützner einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Diesen Betrag hatten die Kreissparkasse Böblingen und der Sparkassenverband Baden-Württemberg der Partnerstadt-Olympiade als Sponsoren der internationalen Jugendsportveranstaltung zugesichert. Für diese Großveranstaltung durfte Oberbürgermeister Wolfgang Lützner noch einen weiteren Scheck in Höhe von 5.000 Euro von der Sozialstiftung der Kreissparkasse Böblingen in Empfang nehmen. Daniel Wengenroth überbrachte diese Spendenleistung als Geschäftsführer der Stiftung.

„Die Sportförderung ist ein Kernpunkt unseres gesellschaftlichen Engagements, wobei Nachwuchsförderung und Breitenförderung eine maßgebliche Rolle spielen. So unterstützen die Sparkassen den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ oder die Eliteschulen des Sports. Darüber hinaus ist die Sparkassen-Finanzgruppe Kooperationspartner des Deutschen Olympischen Sportbundes und Partner der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen. Insofern freue ich mich sehr, dass nicht nur die Kreissparkasse Böblingen die Partnerstadt-Olympiade 2017 unterstützt, sondern auch die Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg mit weiteren 5.000 Euro“, so Peter Schneider, der Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg zu den Beweggründen für das Engagement der Sparkassen für die Partnerstadt-Olympiade in Böblingen. Oberbürgermeister Wolfgang Lützner bedankte sich für das gute Miteinander von Sparkassen und Kommunen. Dieses hat auch in Böblingen eine lange Tradition, vielfältige Formen und Inhalte. In Böblingen ist besonders die umfangreiche Sportförderung durch die Kreissparkasse von bedeutendem Stellenwert.


Volleyball: Mit jeder Menge Teamgeist übers Netz (Amtsblattartikel vom 21. Juli 2017)

Gerade im Sommer ist Volleyball das Richtige, um durch Taten Talente unter Beweis zu stellen. Bei der Partnerstadt-Olympiade (P.O.) 2017 wird es nächste Woche heiß hergehen – die Konkurrenz ist groß. Denn auch diesmal ist Volleyball ein wichtiger Bestandteil der Jugend-Wettbewerbe. Zugleich ist es die elfte und somit letzte P.O.-Sportart, die wir Ihnen heute vorstellen.

Bei der dynamischen und freundlichen Mannschaftssportart aus den USA stehen sich zwei Teams mit jeweils sechs Spielern auf dem durch ein Netz geteilten Spielfeld gegenüber. Ziel ist es, den Ball mit drei Berührungen über das Netz auf den Boden der gegnerischen Hälfte zu spielen. Üblicherweise wird der Ball mit den Händen oder Armen gespielt, dennoch sind mittlerweile alle Körperteile erlaubt. Genauso wichtig wie das Können der einzelnen Spieler/-innen sind Mannschaftstaktik und Teamkommunikation.

Starke Volleyballerinnen aus Alba

Die Goldmedaille der Mädchen hat seit mehreren Olympiaden Alba gleichsam „gepachtet“. Italien ist eine führende Volleyball-Nation und aufgrund einer Art „Volleyball-Internat“ im weiblichen Bereich ein fast schon übermächtiger Gegner für unsere Mädchen. Alba kommt mit seinen besten Spielerinnen und der Hoffnung auf einen weiteren Sieg. Einschüchtern lassen sich die anderen Teams davon jedoch nicht.

Die deutschen Mädchen haben 2014 in Bergama trotz starker Leistung das Podium knapp verfehlt und den vierten Platz belegt. Erhalten geblieben ist von dieser Mannschaft nur die damals jüngste, Valerie Nestele. Alle anderen nehmen zum ersten Mal an einer P.O. teil – es verspricht spannend zu werden! Dank des vielseitigen Trainings rechnet sich unsere Mannschaft gute Chancen aus, wie auch 1995 bei der letzten P.O. in Böblingen, als sie den zweiten Platz belegte. Seitens der Volleyball-Abteilung der Sportvereinigung Böblingen (SVB) ist Simone Kniebeler Betreuerin, sie ist zusammen mit Abteilungsleiterin Bianca Klink auch federführend im Organisationsteam.

Böblingen mit Mädchen-Team am Start

Böblingen kann leider erneut keine Jungenmannschaft stellen, dies tun Alba, Glenrothes, Pontoise und Bergama. Zuletzt waren unsere Volleyballer in Sittard-Geleen dabei. Eine Mädchenmannschaft entsenden alle teilnehmenden Städte bis auf Sittard-Geleen.

Die beiden Volleyball-Turniere werden vom 27. bis 29. Juli jeweils ab 10.00 Uhr in der Murkenbachhalle II ausgetragen. Kommen Sie gerne zum Anfeuern und Mitfiebern vorbei!


Leichtathletik: Das olympische Herz (Amtsblattartikel vom 14. Juli 2017)

Leichtathletik bildet gleichsam das Herzstück aller olympischen Disziplinen und passt damit trefflich zum allgemeinen olympischen Motto „schneller, höher, weiter“.

Freuen Sie sich bei der Partnerstadt-Olympiade (P.O.) in Böblingen auf Disziplinen in allen Kernbereichen der Leichtathletik: ob im Lauf – von 100 bis 1.500 Metern –, im Wurf – Kugelstoßen und Speerwurf – oder im Sprung – hoch und weit. Besondere Höhepunkte sind stets die Staffeln: Sie bieten den sonstigen Individual-Sportlerinnen und -Sportlern die schöne Gelegenheit, einmal auch in einem Team anzutreten. Das Böblinger Leichtathletik-Team war bei Staffeln vergangener P.O.s immer sehr erfolgreich und konnte mehrere Siege erlaufen.

Lauf, Wurf, Sprung, Mehrkampf und Staffeln

Ebenfalls ein klares Highlight wird dieses Jahr der Mehrkampf sein; er wurde nämlich bei den letzten beiden P.O.s nicht ausgetragen. Doch gerade hier wird es spannend: Von Disziplin zu Disziplin kann es einen neuen Spitzenreiter geben, und erst am Ende stehen Siegerin und Sieger fest.

Zusammen mit Hartmut Giehl, Abteilungsleiter Leichtathletik, und Björn Holst ist Franziska Hatzl vom TSV Dagersheim für Organisation und Durchführung der Leichtathletik-Wettkämpfe zuständig. Sie kümmern sich u. a. um Helfer, Kampfrichter, Material wie Markierungen und Hürden, Zeitmessung und Wettkampfbüro.

Laichtathletik im Dagersheimer Waldstadion

Aus sportlicher Sicht berichtet Franziska Hatzl: „Unsere 12 Mädchen und 12 Jungen, zu gleichen Teilen aus Böblingen und Dagersheim, freuen sich sehr, gegen internationale Athleten antreten zu dürfen. Reizvoll ist, dass man nicht genau weiß, wie gut diese sind. Ebenso ist es toll, Menschen verschiedener Nationalitäten kennen zu lernen und neue Herausforderungen zu meistern. Bei der P.O. in Bergama etwa war die Aschebahn ein starkes Erlebnis, da die Teilnehmer/-innen noch nie zuvor auf einer solchen gelaufen waren! Die intensive Vorbereitungsphase hat bereits begonnen, einschließlich Regionalmeisterschaften Mitte Juli. P.O.-Leichtathletik gibt es dann am Donnerstag, 27., und Freitag, 28. Juli, jeweils ab 10.00 Uhr im frisch sanierten Waldstadion in Dagersheim – herzliche Einladung an alle Interessierten: Begeistertes Publikum spornt an!“


Rund um die Partnerstadt-Olympiade: Feiern, Musik, Kunst und mehr (Amtsblattartikel vom 14. Juli 2017)

Dass die Partnerstadt-Olympiade (P.O.) zum Fest für die ganze Stadt wird, dafür sorgt ein sehr abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Startschuss ist die Eröffnungsfeier auf dem Marktplatz am Mittwoch, 26. Juli 2017. Nach gemeinsamem Marsch der Athleten von der Kongresshalle zum Marktplatz wird die P.O. dort feierlich eröffnet; mit allem, was dazugehört. Moderiert von Olympiasieger Dieter Baumann und umrahmt etwa von den Trommelklängen des Ensembles „Skin of Clazz“ wird dann bei Einbruch der Dunkelheit das olympische Feuer entzündet und die olympische Fahne gehisst.

Kunst-Aktion am Unteren See

Am Donnerstag, 27. Juli 2017, sind gleich zwei Aktionen geboten. Um 18.00 Uhr eröffnet ein Promenaden-Konzert von „Schönbuch Brass“ auf der Seetreppe am Unteren See die Ausstellung „Floating Pictures“ von Annette Rappold und Alfredo Pucci. Sieben schwimmende Kunstwerke mit Motiven zu den Böblinger Partnerstädten werden dann auf dem Unteren See zu bestaunen sein.

Treffen der Jugend: Bike-Show, Open Air-Disco

Auf dem eigens für die Partnerstadt-Olympiade installierten Open Air-Gelände rund um die Kongresshalle werden dann ab 19.00 Uhr die DJs von Radio Energy einheizen. Ab 20.30 Uhr lockt eine Mountain Bike Slope Style-Show. Das fünfköpfige Team um den Böblinger Slope Style-Fahrer Jannik Völk wird in zwei Showblöcken spektakuläre Sprünge, Loopings und Drehungen zeigen, startend auf einem fünf Meter hohen Tower. Party und Sport, das verspricht spannende Begegnungen und beste Unterhaltung.

Afrika-Festival und P.O.

Eine Neuauflage des Afrika-Festivals gibt es rund um den Unteren See vom 28. bis 30. Juli 2017. Ein neuer Veranstalter, eine geänderte Philosophie, aber weiterhin bunte Lebensfreude, mitreißende Musik, leckere Speisen, individuelle Mode und ungewöhnlicher Schmuck vom afrikanischen Kontinent. Damit erhalten sowohl Böblingerinnen und Böblinger als auch die Partnerstadt-Olympioniken lohnende Einblicke in die afrikanische Kultur. Weltoffen und international, wie unsere Stadt, passen die P.O. und das Festival hervorragend zusammen.

Abschlussfeier mit großem Feuerwerk

Wenn am Samstagabend, 29. Juli 2017, die Wettkämpfe vorbei und alle Medaillen übergeben sind, ist es um 21.30 Uhr auf dem Parkdeck der Kongresshalle Zeit für die P.O.-Schlussfeier. Das Olympische Feuer in Böblingen wird erlöschen und der Staffelstab an die nächste austragende Partnerstadt übergeben. Den krönenden Abschluss markiert um 22.30 Uhr ein großes Musik-Feuerwerk mit dem vielfachen Feuerwerk-Weltmeister Joachim Berner und seinem Team.


Tischtennis: Schon immer erfolgreich dabei (Amtsblattartikel vom 7. Juli 2017)

Eine Partnerstadt-Olympiade (P.O.) ohne Tischtennis? Gab es noch nie und gibt es auch diesmal vom 26. bis 29. Juli 2017 nicht. Die beliebte Sportart wird natürlich bei der 15. Ausgabe hier in Böblingen vertreten sein.

Höchst schnelle Rückschlag-Sportart

Tischtennis gilt dabei als die schnellste Rückschlag-Sportart der Welt, bezogen auf die Zeit zwischen zwei Ballkontakten. Die Flugzeit des Balles kann je nach Geschwindigkeit und Abstand der Spieler vom Tisch nur 10 bis 30 Hundertstel-Sekunden betragen.

Mit Blick auf die bisherigen P.O.s hat Tischtennis eine lange und erfolgreiche Tradition – eine der Sportarten, die bei sämtlichen Ausgaben vertreten war. Das Böblinger Team konnte dabei etwa 2011 in Alba die Goldmedaille im Team-Wettbewerb der Mädchen holen. Zusätzlich hat die Tischtennis-Abteilung der Sportvereinigung Böblingen (SVB) über einen längeren Zeitraum in den Jahren dazwischen mit Pontoise und Sittard-Geleen Partnerstadt-Vergleiche durchgeführt. Mehr finden Sie auch online unter http://www.svb-tischtennis.de oder auf Facebook: „SV Böblingen Tischtennis“.

P.O.-Wettbewerbe 2017

Tischtennis ist bei der P.O. in Böblingen mit folgenden Teildisziplinen vertreten: Einzel Jungen, Einzel Mädchen, Doppel Jungen, Doppel Mädchen, Doppel Mix, Team Jungen und Team Mädchen. Ausgetragen werden die Spiele von Donnerstag, 27., bis Samstag, 29. Juli, und zwar im Tischtenniszentrum im Silberweg 20.

Head-Coach der Böblinger Mannschaft ist Thomas Stegemann, er war bereits bei insgesamt sechs P.O.s dabei, eine davon auch als Sportler. Thomas Stegemann ist als Abteilungsleiter zugleich der organisatorisch Verantwortliche und weiß ein erfahrenes Team aus weiteren Trainern, Betreuern und Helfern hinter sich. Seine Spielerinnen und Spieler bereiten sich intensiv vor und freuen sich sehr auf die P.O. – anfeuerndes Publikum ist dann natürlich gerne willkommen!


Tennis: Das Ziel heißt Titelverteidigung (Amtsblattartikel vom 30. Juni 2017)

Bei der diesjährigen Partnerstadt-Olympiade (P.O.) darf Tennis natürlich nicht fehlen. Wie in der Vergangenheit auch zählen die Böblinger Sportlerinnen und Sportler zu den Favoriten. So brachte die letzte P.O. 2014 in Bergama (Türkei) sowohl im Mädchen- als auch im Jungen-Doppel die Goldmedaille. Die Titelverteidigung wird selbstverständlich angestrebt.

Insgesamt nehmen 40 Tennisspieler/-innen aus Alba, Böblingen, Glenrothes, Krems und Pontoise teil. Neben den Einzelwettbewerben, bei denen erstmals zwischen den Altersklassen U16 und U18 unterschieden wird, werden außerdem davon unabhängige Doppel gespielt. Alle Spiele werden im K.O.-System ausgetragen und sind auf zwei Gewinnsätze angelegt.

Für die Böblinger Mannschaft starten in der Altersklasse U18 Nic Wiedenhorn (Tennisabteilung der Sportvereinigung Böblingen: TABB), Samuel Tvrdon (TABB), Finja Finkbeiner (TABB) und Lisa Schweickhardt (TABB). In der Altersklasse U16 treten Philipp Werner (TSV Dagersheim), Joshua Roth (TABB), Lina Finkbeiner (TABB) und Katharina Bopst (TABB) an.

Das Böblinger Tennis-Team - erfolgreiche Athleten

Diese Namen sind keine unbekannten. So zählt Nic Wiedenhorn schon seit ein paar Jahren zu den herausragenden Böblinger Sportlern und wurde vor wenigen Tagen erneut deutscher Jugendmeister. In der Altersklasse U16 gehört Joshua Roth mit Sicherheit zu den Favoriten. Er konnte in den letzten Jahren mehrfach Top-Platzierungen bei württembergischen Meisterschaften erzielen und gehört zur Auswahl des württembergischen Tennisverbands. Philipp Werner hat als Ersatzspieler in der Juniorenmannschaft des TSV Dagersheim im letzten Jahr zwei Spiele bestritten und beide für sich entscheiden können. Mit dieser super Leistung sicherte er sich den ersten Platz in der diesjährigen Mannschaftsaufstellung der Junioren des TSV Dagersheim. Berechtigte Hoffnung auf vordere Plätze dürfen sich auch die beiden jüngeren Teilnehmerinnen Lina Finkbeiner und Katharina Bopst machen. Beide gehören zur ersten Damenmannschaft der TABB und haben bereits zahlreiche Titel gewonnen.

P.O.-Tennis am Dagersheimer Waldstadion

Die P.O.-Tennis-Wettbewerbe finden am Donnerstag und Freitag, 27. und 28. Juli, auf den Sandplätzen der Tennisanlage des TSV Dagersheim statt. Die TSV-Tennisabteilung um Vorstand Dirk Wolf bietet mit ihrer großzügigen und schön gelegenen Tennisanlage am Waldstadion in Dagersheim beste Voraussetzungen und freut sich auf Teilnehmende, Trainer, Betreuer und Publikum. Zuschauer und Interessierte sind jederzeit, natürlich insbesondere während der P.O., herzlich willkommen, um Tennisluft zu schnuppern. Zumal im Waldstadion parallel auch die P.O.-Wettbewerbe in Leichtathletik und Mädchenfußball stattfinden.

Tennis-Vokabular

Satz: Ein Satz unterteilt sich in einzelne Spiele. Der Satz ist gewonnen, wenn ein Spieler sechs Spiele für sich entscheidet und einen Vorsprung von mindestens zwei gewonnenen Spielen hat.

Spiel: Innerhalb eines Spiels werden Punkte erzielt und in den Schritten 15, 30 und 40 gezählt.

Tie-Break: Die Zählweise 15, 30, 40 entfällt, und jeder Fehler zählt als Punkt für den Gegner. Ein Tie-Break ist dann gewonnen, wenn ein Spieler mindestens sieben Punkte erreicht und mindestens zwei Punkte Vorsprung hat.


Meilensteine: Unterkunft und Verpflegung (Amtsblattartikel vom 23. Juni 2017)

Die Ausrichtung der Partnerstadt-Olympiade (P.O.) ist mit viel Aufwand verbunden, den man nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennt. Zu den großen Meilensteinen bei der Vorbereitung gehört die Versorgung der Sportlerinnen und Sportler und ihrer Begleiter mit Unterkünften, Mahlzeiten und Getränken.

Beim städtischen Amt für Jugend, Schule und Sport ist 2017 Ralph Tobias für diese herausfordernde Aufgabe zuständig. Es galt, in der Abwägung aller Vor- und Nachteile unter Berücksichtigung der vielen Vorschriften die geeigneten Räumlichkeiten, Speisenauswahl, Zulieferer, Servicepersonal usw. für eine solche internationale Großveranstaltung zu finden. Beachtet wurde bei der Planung zudem, dass die Versorgung durch regionale Betriebe erfolgt und auch eine ausgewogene Ernährung garantiert ist.

Mahlzeiten, Wasserspender, Trinkflaschen

In den letzten Jahrzehnten hat Ralph Tobias viele P.O.s besucht, begleitet und mitorganisiert. Diese Erfahrung hat ihm sicher geholfen, die Planung so strukturiert anzugehen, dass schon jetzt die Versorgung aller Teilnehmer steht: „Das Frühstück wird unmittelbar in den Unterkünften angeboten, also den Schulzentren Murkenbach und Stockbrünnele. Mittag- und Abendessen finden in der Kongresshalle statt; nicht zuletzt dafür gibt es Shuttle-Busse“, so Tobias. Zudem sind in den Sportstätten, Quartieren und Verpflegungsstellen Wasserspender zur kostenlosen Nutzung für alle Sportlerinnen und Sportler verfügbar. Wichtige Grundvoraussetzung: Sie erhalten zur Begrüßung ihre persönliche Trinkflasche.

Zum Vormerken für Sie auch diese Termine: Eröffnungsfeier am 26. Juli auf dem Marktplatz; Abschlussfeier am 29. Juli 2017 rund um die Kongresshalle.


Basketball bei der Partnerstadt-Olympiade (Amtsblattartikel vom 23. Juni 2017)

Seitens der Vereine ist neben dem Turnier- und Organisationsplan die Auswahl der Mannschaften bzw. Teilnehmenden sicher der größte Meilenstein auf dem Weg zur Partnerstadt-Olympiade (P.O.). Die Basketballer/-innen der Sportvereinigung Böblingen (SVB) wissen schon, wer auf dem Spielfeld auflaufen wird.

Die Mädchenmannschaft setzt sich zusammen aus: Annika Bezler, Nadin Bibilik, Gina Breuer, Irena Dikić, Pauline Dittrich, Sirin Kaya, Malaika Mbang, Teresa Sena, Elisabeth Stadler, Allyson Taylor. Trainer sind Franz Arbinger und Tamara Gačić.

Zur Jungenmannschaft gehören: Marko Bjelošević, Mihailo Dikić, Marko Gačić, Moritz Hartstang, Frieder Keiner, Steffen Keiner, Christoph Lange, Julian Mühlberger, Nik Schlipf und Daniel Seibel. Sie werden trainiert von Nebojša Gačić und Oliver Schlipf.

Weitere Informationen zur SVB-Abteilung Basketball auch auf www.sv-boeblingen.de/basketball und bei Facebook (@BoeblingenPanthers).
Das P.O.-Basketball-Turnier wird von Donnerstag, 27., bis Samstag, 29. Juli, jeweils von ca. 9.00 bis 18.00 Uhr in den Hermann-Raiser-Hallen ausgetragen.

Wie funktioniert Basketball?

Auf dem Feld stehen sich zwei Mannschaften mit je fünf Feldspielern gegenüber. Ziel ist es, den Ball in den Korb der gegnerischen Mannschaft zu werfen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Spieler mit dem Ball nur laufen dürfen, wenn sie ihn dribbeln, und erkennen müssen, wann es sinnvoller ist, ihn einem Mitspieler zu passen. Punkte geben nur Würfe, bei denen der Ball von oben in den auf 3,05 Metern Höhe hängenden Korb fällt. Sieger ist das Team, das am Ende mehr Punkte durch Korbwürfe erreicht hat als das andere.

Dass die Begegnungen bei den P.O.s mehr sind als nur ein Messen des sportlichen Könnens der Mannschaften, zeigt sich an den Erinnerungen der Basketball-Trainer an die vergangenen Wettbewerbe. Franz Arbinger etwa schaut gerne auf die P.O. in Glenrothes zurück. Neben einem beeindruckenden Rahmenprogramm hat sich auch der Kontakt mit den Betreuern der anderen Sportarten und der Jugendlichen untereinander intensiviert. Die Mühen der Vorbereitung und das intensive Training lohnen sich also auch langfristig.


Handball: Endlich mal wieder dabei! (Amtsblattartikel vom 09. Juni 2017)

Vor über einem Jahrhundert erfand der Berliner Oberturnwart Max Heiser das „Torballspiel“. Dieses taufte er 1917 auf den uns allen geläufigen Namen „Handball“. Der Name feiert also dieses Jahr seinen 100. Geburtstag. Ein solches Jubiläum ist fast allein schon Grund genug, dass diese angesehene Sportart auch bei der Partnerstadt-Olympiade (P.O.) in der Böblinger Murkenbachhalle 1 auf dem Programm steht. Was aber bei vergangenen P.O.s nicht immer selbstverständlich war.

Allgemein besteht Handball aus zwei gegnerischen Mannschaften mit je sieben Spielern (sechs Feldspieler und ein Torwart). Das Ziel des Spiels ist es bekanntlich, den Handball regelgerecht in das Tor der anderen Mannschaft zu werfen und Tore zu erzielen. Das Team mit den meisten Toren nach Ablauf der Spielzeit gewinnt. Handball ist neben Fußball die beliebteste Mannschaftssportart in Deutschland und somit auch und vor allem deswegen ein „Muss“ für unsere diesjährige P.O.

P.O. mit vier Jungs- und vier Mädchen-Teams

Bereits mehrmals musste die Handball-Jugend bei der P.O. allerdings pausieren, da sich nicht immer genügend Mannschaften gemeldet hatten. Daher freuen sich alle Spielerinnen und Spieler umso mehr auf die P.O. in Böblingen, weil es dann wieder Handball-Wettbewerbe geben wird. Bei den Jungs gehen außer Böblingen Sittard-Geleen, Glenrothes und Krems an den Start. Bei den Mädchen werden es Böblingen, Sittard-Geleen, Pontoise und Krems sein.

Das Handball-Turnier der P.O. 2017 wird in einer Vor- und Rückrunde gespielt. Am Donnerstag, 27. Juli, Freitag, 28. Juli, und Samstag, 29. Juli, beginnen die Partien jeweils ab 9.30 Uhr in der Murkenbachhalle 1. Die Spielzeit beträgt jeweils zweimal 20 Minuten. Viel Publikum zum Mitfiebern und Anfeuern ist dabei natürlich wie bei allen anderen Disziplinen sehr gerne gesehen!

HSG Böblingen/Sindelfingen

Die Handball-Abteilung der Sportvereinigung Böblingen (SVB) ist bereits vor 14 Jahren neue Wege gegangen. Sie gründete mit dem VfL Sindelfingen eine Jugendspielgemeinschaft, die JSG Böblingen/Sindelfingen. Vor fünf Jahren haben die aktiven Mannschaften nachgezogen. Seither spielen sie alle gemeinsam unter dem Namen HSG (Handballspielgemeinschaft) Böblingen/Sindelfingen.

Ein-bis dreimal wöchentlich findet das Training statt. Daher kommen die Erfolge der letzten Jahre nicht von ungefähr: Staffelsieger, Bezirksmeister, Pokalsieger und Aufstieg in die Verbandsliga sind nur einige Beispiele für die gute Jugendarbeit bei der HSG.

Die Verantwortung für Organisation und Durchführung des P.O.-Turniers in Böblingen liegt bei der SVB-Handball-Abteilung: Dies übernimmt mit Alexander Sandhoff, Klaus-Peter Heinkele, Hanne Tom-Sandhoff, Cornelia Fischer und Inge Heinkele (auf dem Bild von links nach rechts) ein bewährtes und eingespieltes Team. Es hat schon viele verschiedene Turniere geplant und erfolgreich bewältigt.

Das Organisationsteam für das P.O.-Handball-Turnier

Karate-Do: Der Weg der leeren Hand (Amtsblattartikel vom 02. Juni 2017

Der Ursprung dieser Kampfkunst reicht bis etwa 500 Jahre n.Chr. zurück. Von dort verbreitete sich die waffenlose Kunst über die Insel Okinawa nach Japan, wo sie zu einer modernen Kampfkunst zur Selbstverteidigung weiterentwickelt wurde. Karate-Do ist bis heute spannend für Alt und Jung und nicht zuletzt deshalb bei der Partnerstadt-Olympiade (P.O.) Ende Juli in Böblingen vertreten.

Die Bezeichnung „Weg der leeren Hand“ setzt sich zusammen aus zwei Bestandteilen: zum einen dem Wort „Do“, das in den letzten Jahren oft  vernachlässigt wurde und übersetzt aus dem Japanischen „Weg“ bedeutet.  Zum anderen dem Grundsatz, dass die chinesischen Mönche keine Waffen tragen durften und somit „eine leere Hand“ hatten.  

Durch die Vielseitigkeit fördert Karate-Do Wohlbefinden, Gesundheit, Konzentrationsfähigkeit und Körperwahrnehmung. Der Karateka trainiert Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer gleichermaßen.

Zwei Disziplinen: Kumite und Kata

Beim Sport-Karate unterscheidet man zwei Wettkampfdisziplinen: Beim KUMITE (freier Kampf zweier Gegner) werden Stoß-, Schlag- und Tritttechniken so ausgeführt, dass unmittelbar vor dem Auftreffen die Wucht abgestoppt werden muss. Entscheidend für eine Bewertung sind Form, Ausführung, Timing und Distanz.

KATA ist ein in der Technikfolge fest vorgegebener Kampf gegen imaginäre Gegner. Dabei wird die Perfektion der Bewegungsabfolge unter anderem in Verbindung mit Dynamik, Schnelligkeit und Kraft der jeweiligen Techniken bewertet.

Seit 1972 bietet die Sportvereinigung Böblingen (SVB) Karate-Do für fast alle Altersgruppen an. Die Abteilung ist derzeit der drittgrößte Karateverein in Baden-Württemberg. Weitere Infos auf www.karate-boeblingen.de

Karate-Do bei der SVB und der P.O. 2017

Bei der letzten P.O. 2014 in Bergama startete das Team Böblingen mit drei Jugendlichen und brachte einen vollständigen Medaillensatz nach Hause. Fabian Straub etwa gewann Gold in der Disziplin Kata-Einzel. Er wird auch diesmal am Start sein, um seinen Titel zu verteidigen. Luca Schwarz, ebenfalls Medaillengewinner in Bergama (Kata-Bronze, Kumite-Silber), erinnert sich gerne an das besondere Flair damals zurück: So fanden die Karate-Wettkämpfe in der unmittelbaren Nachbarschaft einer altehrwürdigen Ruine statt; und das Matratzenlager führte Sportler verschiedenster Disziplinen und Nationen zusammen. Am besten fand Luca, dass er seine Heimatstadt mit seinem Lieblings-Hobby Karate sportlich vertreten durfte. So konnte er vor internationalem Publikum dazu beitragen, das bis dahin eher als Randsportart geltende Karate wesentlich bekannter zu machen. Immerhin wird Karate erst 2020 bei den „offiziellen“ Olympischen Spielen in Tokio vertreten sein.

Davor stehen 2017 aus der Karateabteilung der SV Böblingen aber wieder neue Titel-Anwärter auf der P.O.-Teilnehmerliste. Sie arbeiten seit Monaten mit dem Trainer-Team Martin Geldner, Susanne Häbe und Thomas Kühn – er ist auch organisatorisch verantwortlich – gezielt auf dieses sportliche Großereignis hin. Die Karate-Wettkämpfe (Einzel und Team in Kumite und Kata) finden am Donnerstag, 26. Juli, in der Turnhalle Diezenhalde bei der Erich Kästner-Schule statt. Die Karateka freuen sich auf viele Zuschauer!


Judo: Eine Sportart, die verbindet (Amtsblattartikel vom 26. Mai 2017)

Der Countdown läuft: Nur noch gut zwei Monate, bis zahlreiche Menschen aus Böblingen und seinen Partnerstädten Alba, Bergama, Glenrothes, Krems, Pontoise und Sittard-Geleen das größte Sportereignis unserer Stadt in diesem Jahr gemeinsam erleben werden. Heute wollen wir unser Augenmerk der japanischen Kampfsportart Judo zuwenden. Sie hat zugleich mit Blick auf die Partnerstadt-Olympiade (P.O.) einen verbindenden Charakter.

Seit nunmehr 61 Jahren gibt es die Judoabteilung beim SV Böblingen. Sie steht beispielhaft für eine erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit und verantwortliches Wirken für die Allgemeinheit. Den Anstoß zur Gründung im Jahr 1956 gab – passender kann es nicht sein – die Städtepartnerschaft zwischen Böblingen und Pontoise. Mitglieder des Pontoiser Judo-Clubs hatten die Böblinger mit einer Vorführung so sehr beeindruckt, dass sie in unserer Stadt ebenfalls eine Judoabteilung gründeten.

Judo in Böblingen seit 1956 dank Pontoise

Die Abteilung wuchs schnell und konnte bis heute diverse sportliche Höhepunkte erreichen. Bei den Einzelwettkämpfern gab es im Laufe der Jahre ein paar Deutsche Meister, einige Süddeutsche Meister und diverse Landesmeister. Bei den Mannschaftswettkämpfen reichte es zum deutschen Vizemeister und Süddeutschen Meister. In den Ligakämpfen stiegen sowohl die Frauen- als auch die Männermannschaft bis in die 2. Bundesliga auf.

So ist es nicht verwunderlich, dass das Niveau der Kämpfe bei den bisherigen P.O.s sehr hoch war, die Böblinger sich aber immer gut positionieren konnten. Die Wettkämpfe versprechen also wieder spannend zu werden und sind auf jeden Fall Ihren Besuch wert. Abgesehen von Pontoise entsenden alle Städte Judoka. Bis zu sieben Jungen und Mädchen nehmen pro Städtemannschaft an Einzel- und Teamwettbewerben in verschiedenen Gewichtsklassen teil. Sie werden am Donnerstag und Freitag, 27. und 28. Juli, in der Turnhalle Diezenhalde bei der Erich Kästner-Schule ausgetragen. Für Organisation und Durchführung ist Uwe Krempels, Abteilungsleiter Judo bei der SVB, verantwortlich.

Sport und Lebenseinstellung

Dabei zählt nicht nur das Ergebnis, sehenswert ist vor allem die Eleganz und Präzision, mit der die Kämpfe ausgetragen werden. Judo ist, das merken die aufmerksamen Zuschauer, ein Sport, der fit und beweglich hält, zudem aber auch ein Weg, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Grundprinzipien bilden zum einen das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen und zum anderen der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist. Judo wird nicht nur in der Sporthalle bzw. im sogenannten Dojo – so nennt sich der Trainingsraum für verschiedene japanische Kampfkünste – praktiziert. Es ist gleichzeitig eine Lebenseinstellung.

Gerade das Prinzip des gegenseitigen Verstehens, des Interesses am anderen, knüpft treffend an die Idee der Partnerstadt-Olympiade an. Jugendliche aus verschiedenen Ländern tragen gemeinsam sportliche Wettkämpfe aus, lernen voneinander, unterstützen sich, feiern gemeinsam Erfolge und helfen einander auch, eventuelle Niederlagen zu verkraften. Ein Sport also, der die völkerverbindende Wirkung gleichsam schon in sich trägt. Auch hier schließt sich wiederum der Kreis zum Gründungshergang der SVB-Judoabteilung im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Pontoise.

Online-Präsenzen der P.O. 2017

Unsere eigens gestaltete Webseite finden Sie auf: https://twintowns2017.boeblingen.de. „Partnerstadt-Olympiade Böblingen“ heißt die Facebook-Seite, bei Twitter und Instagram gibt es die P.O. jeweils mit dem Account-Namen „TwinTownOlympiad“.


Faszination Badminton: Die schnellste Ballsportart der Welt (Amtsblattartikel vom 19.05.2017)

Fast alle kennen das Spiel mit dem Federball aus ihrer Kindheit. Doch wer glaubt schon, dass man so einen Federball auf fast 500 km/h beschleunigen kann? Der aktuelle Weltrekord liegt bei 493 km/h und macht Badminton damit zur schnellsten Ballsportart der Welt. Diese ist auch bei der Partnerstadt-Olympiade (P.O.) 2017 in Böblingen vertreten, nämlich in der Turnhalle Diezenhalde, und heute unser Thema.

Weltweit betreiben über 14 Millionen Spieler in mehr als 160 Nationen Badminton wettkampfmäßig. Es handelt sich um eine Racket-Sportart (deutsch: Rückschlagspiel) und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Die größte Popularität besitzt Badminton in seinen asiatischen Hochburgen, z. B. China, Indonesien, Malaysia oder Thailand. Außerdem spielt der Sport in einigen europäischen Ländern wie Dänemark und England eine große Rolle.

Beweglichkeit, Kondition und schnelle Reaktionen

Beim Federball gibt es keine Punkte und kein festgeschriebenes Spielfeld. Ziel ist es, den Ball möglichst oft hin und her zu spielen, ohne dass er auf dem Boden landet. Beim Badminton hingegen geht es darum, möglichst viele Punkte zu machen, indem man den Ball so schlägt, dass der Gegner ihn nicht zurückschlagen kann, er aber innerhalb des Spielfeldes landet.
Entsprechend hoch sind die körperlichen Anforderungen an die Spielerinnen und Spieler. Wesentlich sind Antritt, Beweglichkeit, Koordination, Kondition sowie vor allem Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit, samt gewissen technischen und taktischen Eigenschaften. Kurz: Badminton ist anspruchsvoll, schnell, dynamisch.

Die Regeln

Badminton wird in der Halle gespielt, da schon leichte Luftbewegungen die Flugbahn des fünf Gramm schweren Balles stark beeinflussen können. Er besteht aus einem Korkfuß und ist mit 16 Gänsefedern bestückt. Für die Halle ist eine Mindesthöhe von fünf Metern vorgegeben. Als Fehler gilt, wenn der Ball während des Spiels die Decke, den Boden oder sonstige Gegenstände berührt oder das 1,55 Meter hohe Netz nicht überfliegt.

Badminton bei der P.O. 2017

Zur P.O. begrüßen wir jeweils eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft aus Alba, Pontoise, Sittard-Geleen, Glenrothes und Krems. Die Badminton-Abteilung der Sportvereinigung Böblingen (SVB) hat bis auf die P.O. vor drei Jahren an allen Austragungen teilgenommen. Leider kann sie auch 2017 keine Jugendlichen im entsprechenden Alter melden. Von ihren 28 Jugendspielern sind 18 unter 14 Jahre alt – damit sind die Aussichten gut, die nächste P.O. wieder mit einem starken, eigenen Jugendteam erfolgreich absolvieren zu können.
Dessen ungeachtet erwarten wir in der Turnhalle Diezenhalde bei der Erich Kästner-Schule packende Spiele in folgenden Disziplinen: Jungen-Doppel und Mädchen-Doppel am Freitag, 28. Juli, sowie gemischtes Doppel, Jungen-Einzel und Mädchen-Einzel am Samstag, 29. Juli. Sittard-Geleen, Böblingens niederländische Partnerstadt, ist traditionell als Badminton-Hochburg bekannt und durch ihr professionelles Training einmal mehr als Favorit anzusehen. Wir sind gespannt auf die Wettbewerbe! Deren Organisation und Durchführung liegen in den bewährten Händen von Werner Ortloff, Abteilungsleiter der SVB-Badminton.

Badminton in Böblingen

Diese Abteilung gibt es in der SVB bereits seit 1956. Von Beginn an wurde die Jugendarbeit mit sehr viel Aufwand betrieben. Natürlich freut sich die Abteilung immer über weitere junge, motivierte Spielerinnen und Spieler. Näheres finden Sie auf: www.SVB-badminton.de.
Höhepunkt der bisherigen Abteilungsarbeit war die Austragung der Europameisterschaft 1982. Aktuell hat die 1. Mannschaft mit ehemaligen Jugendspielern den Aufstieg in die Verbandsliga erreicht.


Fußball kennt keine Grenzen (Amtsblattartikel vom 12.05.2017)

„Das Runde muss ins Eckige“ – diese legendäre Devise von Sepp Herberger gilt natürlich auch bei der diesjährigen Partnerstadt-Olympiade (P.O.) vom 26. bis 29. Juli 2017 in Böblingen. Heutige Sportart im Mittelpunkt: Fußball.

Böblingen wird mit einer Mädchen- und einer Jungen-Auswahl auflaufen, die sich gemischt aus den U17-, U18- und U19-Mannschaften der Sportvereinigung Böblingen (SVB) zusammensetzen. Unsere Olympia-Teams betreuen dabei xyz (Mädchen) und der aktuelle U17-Trainer bei den Jungen, Denis Tuksar. Beide legen Wert auf eine optimale Vorbereitung ihrer Fußballerinnen und Fußballer.

SVB stellt Böblinger Teams

Neben dem sportlichen Erfolg geht es der P.O. aber auch und vor allem darum, ein harmonisches Zusammentreffen verschiedener Nationen und Kulturen zu ermöglichen. Unsere beiden Teams bieten dafür beste Voraussetzungen: Sie sind mit Spielerinnen und Spielern aus unterschiedlichen Ländern besetzt, die bereits seit Jahren im Verein spielen und dabei herzliche Weltoffenheit, gegenseitige Zugewandtheit leben.

Zwei Stadien und insgesamt 11 Mannschaften

Das Waldstadion in Dagersheim vom dortigen TSV ist Austragungsort der Spiele zwischen den vier Mädchen-Teams aus Alba, Böblingen, Glenrothes und Sittard-Geleen am 27. und 28. Juli. Im Stadion der SVB am Böblinger Silberweg finden die Spiele der Jungen mit sieben Mannschaften aus allen Partnerstädten am 27., 28. und 29. Juli statt. Gespielt wird jeweils über zwei Mal 25 Minuten. Federführend für Organisation und Durchführung der P.O.-Wettbewerbe sind von der SVB-Fußballabteilung die Spartenleiterin für Frauen- und Mädchenfußball Evelyn Klumpp und Jugendleiter Detlef Büttner – mehr auf sv-boeblingen-fussball.de.
Eine besondere Personalie sei darüber hinaus erwähnt: der langjährige Erfolgstrainer und Freund der P.O. Werner Wolf. Er hat an fünf P.O.s als Trainer teilgenommen und dabei alle fünf Male das Turnier auch gewonnen – möglicherweise ein aussichtsreiches Omen für die Böblinger Mannschaften 2017 in ihrer Heimatstadt? Wir werden sehen.

Mögen zahlreiche sportliche Höhepunkte das Turnier bereichern und so unseren Gästen wie auch den Böblinger Fußballfans eine lohnende Alternative zum sonst fußballfreien Sommer sein! Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der P.O. freuen sich jedenfalls auf Ihre Unterstützung und volle Zuschauerränge. Auf dass bei fairen, fröhlichen und spannenden Fußball-Wettbewerben das Runde möglichst oft ins Eckige gelangt!


Schwimmen: Elegant und flott durchs kühle Nass (Amtsblattartikel vom 05.05.2017)

Diese Woche beginnen wir mit der Vorstellung der Sportarten bei der Partnerstadt-Olympiade (P.O.). Die P.O. mit rund 1.200 teilnehmenden Jugendlichen aus Böblingen und sechs seiner Partnerstädte findet vom 26. bis 29. Juli 2017 hier bei uns statt. Heute im Blickpunkt: Schwimmen.

Allgemein besteht Schwimmen aus vier Grundarten, die man auch „Lagen“ nennt: Schmetterling-, Rücken-, Brust- und Kraul-Schwimmen. Zusätzlich gibt es das übergreifende Lagen-Schwimmen, bei dem alle erwähnten Grundarten nacheinander geschwommen werden. Jede einzelne Lage wird bei Wettkämpfen über verschiedene Strecken, von 50 bis 1.500 Meter, absolviert. Hinzu kommt das sogenannte Staffel-Schwimmen. Dabei schwimmen vier Personen nacheinander. Ziel ist es, die Distanz so schnell wie möglich zu bestreiten.
 
Allerdings ist es wichtig, bestimmte Schwimmregeln einzuhalten. Um dies zu gewährleisten, sitzen am Beckenende und am Zieleinlauf Kampfrichter. Sie überwachen etwa, ob man einen Frühstart verursacht, mit beiden Händen die Beckenwand berührt oder ob man nach der Wende zu lange taucht. Charakteristisch und wichtig fürs Schwimmen sind Eleganz, Schnelligkeit, Technik, Präzision und Passion.

Lagen, Regeln und das Böblinger Schwimm-Team

Aber vor allem geht es um das Team aus Trainern und Schwimmern, um das Mitfiebern, Mitjubeln und den Zusammenhalt. Bei der diesjährigen P.O. werden 12 Mädchen und 12 Jungen für die Böblinger Schwimm-Mannschaft an den Start gehen. Sie kommen aus der Abteilung Schwimmen der Sportvereinigung Böblingen, die landkreisweit sehr erfolgreich und anerkannt ist – eine echte Institution. Mehr finden Sie unter https://www.hzweio-online.de.
 
Die Hauptrolle für den Schwimm-Wettkampf 2017 spielt Abteilungsleiter Daniel Wengenroth. Mit viel Erfahrung aus mehreren vergangenen Partnerstadt-Olympiaden in allen erdenklichen Funktionen – als Sportler, Trainer, Offizieller und nun auch Organisator – sorgt er für einen einwandfreien Ablauf. Bei der P.O. werden im Böblinger Freibad folgende Wettbewerbe ausgetragen: 50, 100 und 200 Meter in allen vier Lagen, dazu 400 Meter Kraul sowie 100 und 200 Meter Lagen sowie drei unterschiedliche Staffeln. Teilnehmerinnen und Teilnehmer entsenden alle Städte außer Bergama. Wir wünschen bereits jetzt allen viel Erfolg und Glück!

Schwimm-Erlebnisse bei früheren P.O.s

Schon bei den vergangenen Partnerstadt-Olympiaden konnten die Sportlerinnnen und Sportler herzliche und lustige Erfahrungen sammeln. So erinnern sich die Schwimmer, dass in Alba 1989 die Pizza, die Pasta, das Eis und die italienische Freundlichkeit herausragend waren, genauso wie ein trompetender Niederländer vom 5-Meter-Turm im Freibad. Oder wie es in Bergama 1998 ein Freibad mit riesigem Wasserhahn, aber ohne Wasser gab. Dafür hatten die anderen Sportarten mehr Fans, die Schwimmer feuerten tatkräftig die anderen Olympioniken an und schwammen ihre Wettbewerbe kurzerhand an nur einem Tag in Izmir. Im Jahr 2003 waren die Schwimmer besonders gut geschützt im historischen und festfreudigen Glenrothes, denn der Organisator der Schwimmwettbewerbe gehörte früher einmal zur Garde der Queen. Und auch 2017 wollen wir in diesem Sinne neue, schöne und unvergessliche Erinnerungen für alle Sportler, Teilnehmer und Gäste schaffen.


4 Tage, 7 Länder, 11 Sportarten:Die Partnerstadt-Olympiade 2017 in Böblingen (Amtsblattartikel vom 28.04.2017)

Der Countdown läuft: In 89 Tagen wird in Böblingen das olympische Feuer entzündet, um 1.200 Jugendliche aus sieben Städten und sieben Ländern zur 15. Partnerstadt-Olympiade (P.O.) zu begrüßen – einem einzigartigen, grenzüberschreitenden Sportereignis auf kommunaler Ebene.

Die P.O. hat 1978 die Stadt Böblingen gemeinsam mit ihren damaligen Partnerstädten  Bergama (Türkei), Glenrothes (Schottland), Krems (Österreich), Pontoise (Frankreich) und Sittard-Geleen (Niederlande) ins Leben gerufen. Seit 1985 besteht zudem mit Alba eine Städtepartnerschaft und ist die Stadt aus dem Piemont Teil unserer olympischen Familie.
Denn obwohl sie untereinander keine offizielle Städtepartnerschaft pflegen, tragen Böblingens Partnerstädte diese Idee kontinuierlich mit. So findet die besondere Olympiade seither alle drei Jahre abwechselnd in einer der Partnerstädte statt. Nach 1978 und 1995 ist Böblingen 2017 erneut Gastgeber und heißt die Sportlerinnen und Sportler im Alter zwischen 14 und 17 Jahren herzlich willkommen – auf ein faires, harmonisches Miteinander!

Elf Sportarten und kulturelles Rahmenprogramm

Sportliches Wetteifern um Edelmetall in elf verschiedenen Disziplinen und ein kulturelles Rahmenprogramm erwarten an insgesamt vier Tagen die Gäste und Zuschauer. Im Zeichen des olympischen Geistes erleben wir also eine völkerverbindende Großveranstaltung, während der sich die Jugend nicht nur sportlich begegnet. Die Organisation liegt beim städtischen Amt für Jugend, Schule, und Sport sowie weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, gemeinsam mit vielen anderen Engagierten: den örtlichen Sportvereinen, weiteren Vereinen und Organisationen wie auch Ehrenamtlichen aus der Bürgerschaft, die allesamt zum Gelingen beitragen.
 
In den nächsten Wochen stellen wir Ihnen alle elf vertretenen Sportarten vor (Badminton, Basketball, Fußball, Handball, Judo, Karate, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Tischtennis und Volleyball), ebenso die Sportstätten und – sofern sie schon feststehen – die teilnehmenden Böblinger Sportlerinnen und Sportler. Außerdem können Sie sich auf weitere Informationen rund um die P.O., die Wettbewerbe und das flankierende Programm freuen.

Alle Informationen im Amtsblatt und online

Das Amt für Jugend, Schule und Sport ist die zentrale Anlaufstelle für die P.O. Unter der E-Mail-Adresse partnerstadtolympiade2017@boeblingen.de beantwortet Ihnen das Organisationsteam alle diesbezüglichen Fragen. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Beiträge, damit die Partnerstadt-Olympiade zu einem unvergesslichen Highlight 2017 wird.
 
Besuchen Sie vor, während und nach der P.O. auch unsere Online- und Social Media-Angebote: Die Webseite ist zu finden auf https://twintowns2017.boeblingen.de. „Partnerstadt-Olympiade Böblingen“ lautet die Facebook-Seite, bei Twitter und Instagram ist die P.O. jeweils unter dem Account-Namen „TwinTownOlympiad“ vertreten.


Social Media für die Partnerstadt-Olympiade (Amtsblattartikel vom 7. April 2017)

Eigene Homepage, Twitter, Instagram, Facebook: Die 15. Partnerstadt-Olympiade (PO) soll nicht nur auf dem Sportplatz begeistern und verbinden, sondern auch online. Exklusiv für dieses herausragende Sportereignis 2017 hat die Stadt Böblingen Twitter-, Instagram- und Facebookauftritte erstellt. Auch eine eigene Internetseite der Partnerstadt-Olympiade wirbt für olympisches Fieber in Böblingen.

Regelmäßig meldet sich nun das Online-Team der PO mit News, Eindrücken und Wissenswertem auf diesen Online-Kanälen. Es sollen auch Fragen beantwortet werden, wie z. B.: Wie sehen die Vorbereitungen in den Partnerstädten aus? Was erwartet uns im Sommer? Wo wird übernachtet und gegessen? Was bieten die Sportstätten?
 
Bereits im Vorfeld können so auch die teilnehmenden Sportler und Sportlerinnen aus ihren Heimatstädten kurze Clips, Fotos, Grüße und Eindrücke posten. Gedacht ist auch an Grußvideos und Video-Botschaften der Sportler und Sportlerinnen an ihre Heimatstädte, Familien und Freunde während der PO.
 
So können sich auch die teilnehmenden Partnerstädte Alba, Bergama, Geleen, Glenrothes, Krems und Pontoise aktuell informieren und teilhaben.
 
Die PO soll völkerverbindend und friedenstiftend sein, jetzt auch online. Mehr Informationen unter: twintowns2017.boeblingen.de. Eine englischsprachige Internetseite befindet sich noch in Vorbereitung.

Die Facebookseite heißt „Partnerstadt-Olympiade Böblingen“ und bei Twitter ist die PO unter „TwinTownOlympiad“ zu finden. In Instagram wurde ein Account mit dem Benutzername „TwinTownOlympiad“ angelegt. Wenn die Bilder in Instagram die Hashtags #twintownolympiad, #2017twintowns und #Boeblingen2017 erhalten, kann die große Vielfalt der Olympiade für alle sichtbar gemacht werden.

1.200 Jugendliche aus sieben Partnerstädten messen sich in elf Disziplinen: Das fordert mediale Begleitung. Ziel ist es, schon jetzt das olympische Feuer mit Social Media in der Stadt zu entfachen und Lust auf die Sportveranstaltung im Sommer, 26. Juli bis 29. Juli 2017, zu machen. Die Stadt Böblingen will mit Twitter, Facebook, Instagram und ihrem Internetauftritt vor, während und nach der PO informieren.


Das Logo der Partnerstadt-Olympiade (Amtsblattartikel vom 23.12.2016)

Nach 1978 und 1995, findet vom 26. bis 30. Juli 2017 erneut die Partnerstadt-Olympiade in Böblingen statt. Zu diesem sportlichen Großereignis begrüßen wir 1.200 Jugendliche aus sieben Städten und sieben Ländern. Böblingen wird fünf, internationale, freundschaftliche und programmreiche Tage erleben. An drei Tagen wird es zahlreiche, sportliche Wettkämpfe in elf Disziplinen geben - ganz im Zeichen des olympischen Gedankens. Das Logo für dieses Event wurde gestaltet und entworfen von Mathis Mager – Grafikdesign.

In dem Logo findet sich das Symbol einer olympischen Fackel als Zeichen für den vereinten Sportgeist wieder. Das Brennen steht für eine gemeinsame Sache; stilisiert in einer Flamme, die sich aus einer Vielfalt an Farben zu einer Einheit verbindet, signalisiert das Signet Dynamik und Aufwärtsstreben. Die Jugend findet sich als geschwungenes Lodern der bunten Flammen in all ihrer Diversität wieder. Die Schale über dem Schriftzug symbolisiert den Gastgeber, der einen optimalen Rahmen für das Sportevent bietet.
 
Der Abstand zwischen den einzelnen Elementen lässt den Freiraum, den das Logo für seine Wirkung benötigt, und ermöglicht es, Ort und Veranstaltung in den verschiedensten Sprachen einzufügen, um die internationale Verständlichkeit, die der grafische Teil bereits in sich hat, auch in Schriftform zu ermöglichen.

Zur Geschichte der Partnerstädte

Wer durch Deutschland fährt, findet am Ortseingang sehr vieler Kommunen Hinweise zu – meist ausländischen- Partnerkommunen. Böblingens Bürgerschaft lässt sich bereits seit über 60 Jahren für die besondere Völkerverständigung mittels offizieller Städtepartnerschaften begeistern.
 
1956 hat Böblingen mit dem französischen Pontoise die erste Städtepartnerschaft begründet. Damit gehört Böblingen zu den ersten Städten im Lande, die sich dem Versöhnungsgedanken angenommen haben. Inzwischen pflegt Böblingen Kontakte zu sieben Partnerstädten und jeder Austausch hat seine Besonderheit mit unverwechselbarer und unverzichtbarer Attraktivität.
 
Die Städteverbindung mit Geleen wurde 1962 offiziell besiegelt, 2001 hat diese Partnerstadt sich mit Sittard und Born zur gemeinsamen Stadt Sittard-Geleen zusammengeschlossen.

2017 jährt sich zum 50ten Mal die Begründung der Partnerschaft mit der Stadt Bergama. Die auch als antikes Pergamon bekannte Stadt liegt 100km nördlich von Izmir.
 
Die Städtepartnerschaft mit Glenrothes wurde im Jahre 1971 offiziell geschlossen, diese Verbindung ergab sich aus einem regelmäßigen Schüleraustausch.
 
Durch beiderseitige Kontakte der Feuerwehren entstand 1972 die Städtepartnerschaft zum österreichischen Krems.
 
Seit 1985 besteht auch mit Alba offiziell eine Städtepartnerstadt. Neben den kulinarischen Reichtümern ist Alba vor allem für seine weltberühmten Qualitätsweine bekannt.
 
Mit Sömmerda besitzt Böblingen seit 1988 auch eine deutsch-deutsche Städtepartnerschaft, die bereits vor der „Wende“ und der deutschen Wiedervereinigung geschlossen wurde.
 
Aufgrund der vielen, langjährigen Partnerschaften wurde Böblingen bereits mehrfach für vorbildliche, europäische Zusammenarbeit ausgezeichnet.
 
Für die Partnerstadt-Olympiaden gilt eine zusätzliche, sehr bemerkenswerte Besonderheit:
Obwohl die beteiligten Städte untereinander keine offizielle Partnerstadtbeziehung haben, sondern alle nur mit Böblingen „verbandelt“ sind, pflegen sie seit vier Jahrzehnten etwa alle drei Jahre im Wechsel die Tradition der Partnerstadt-Olympiaden.
 
Im Sinne der Organisationsfähigkeit und der intensiven Partnerschaftspflege verzichten diese sieben Städte darauf, ihre eigenen Partnerstädte zusätzlich einzuladen. Dies erklärt, warum das später hinzugekommene Sömmerda bisher nicht mit einer eigenen Sportdelegation an den Olympiaden teilnimmt.


15. Partnerstadt-Olympiade in Böblingen (Amtsblattartikel vom 16.12.2016)

Am 26. Juli wird in Böblingen das olympische Feuer entzündet, um 1.200 Jugendliche aus sieben Städten und sieben Ländern in elf Sportarten zur Partnerstadt-Olympiade zusammenzuführen. Böblingen wird mit rund 200 Sportlerinnen und Sportlern nächstes Jahr bei der Partnerstadt-Olympiade an den Start gehen.
Die Eröffnungsfeier wird am Mittwochabend stattfinden. Donnerstag bis einschließlich Samstag sind die sportlichen Begegnungen und die Abschlussfeier geplant. Die Rückreise der Sportler aus den Partnerstädten erfolgt am Sonntag, 30. Juli 2017.

Böblinger Teilnehmer

Das Böblinger Teilnehmerfeld in den einzelnen Sportarten wird gemeinsam mit den örtlichen Vereinen und Schulen zusammengestellt, was sich in der Vergangenheit bewährt hat. Falls erforderlich, werden Qualifikationen zur Partnerstadtolympiade stattfinden.
 
Grundsätzlich gilt, dass an der Veranstaltung nur „Böblinger Sportlerinnen und Sportler“ teilnehmen dürfen, d. h.
-    wer in Böblingen polizeilich gemeldet ist,
-    oder wer einem Böblinger Verein angehört,
-    oder eine Böblinger Schule besucht,
-    oder in einem Böblinger Unternehmen beschäftigt ist
und wer unter 18 Jahren, also nach dem 31. Juli 1999 geboren ist.

Elf Sportarten im Angebot

Böblingen beteiligt sich voraussichtlich an allen angebotenen elf Sportarten, nämlich
Badminton, Basketball, Fußball, Handball, Judo, Karate, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Tischtennis und Volleyball.
 
Im Amt für Jugend, Schule und Sport, der zentralen Anlaufstelle der „PO“, wurde das E-Mail Postfach partnerstadtolympiade2017@boeblingen.de ins Leben gerufen. Das Orga-Team beantwortet alle Fragen, stellt Kontakt zu den Vereinen her und freut sich über alle Rückmeldungen, die im Vorfeld der Veranstaltung eingehen.


Der Höhepunkt zum Auftakt der Sommerferien (Amtsblattartikel vom 02.12.2016)

Mit Beginn der Sommerferien, vom 26. bis 30. Juli 2017, steht Böblingen mit einer einzigartigen Großveranstaltung ganz im Zeichen des olympischen Gedankens. Am ersten Ferientag wird abends in Böblingen das olympische Feuer entzündet, um 1.200 Jugendliche aus sieben Städten und sieben Ländern in 12 Sportarten zur Partnerstadt-Olympiade zusammenzuführen.

Drei Tage sportlicher Wettkampf in verschiedenen Sportarten, ein kulturelles Rahmenprogramm sowie die Verpflegung und Unterkunft der Gäste sind von der Stadtverwaltung gemeinsam mit den örtlichen Vereinen und der Bürgerschaft zu organisieren.

Partnerstadt-Olympiade

Die Idee der Partnerstadt-Olympiade (PO) ist, eine fantastische, internationale Sportbegegnung mit Jugendlichen aus unseren Partnerstädten zu erleben. In 12 verschiedenen Sportarten treten Jungen und Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in einem fairen Wettkampf gegeneinander an. Für Böblingen dürfen Jugendliche starten, die in Böblingen wohnen, hier einem Verein angehören oder eine Ausbildung durchlaufen.
 
Die Idee stammt aus Böblingen und dieser olympische Geist wird nach 1978 und 1995 im kommenden Jahr zum dritten Mal in Böblingen zu Gast sein.

Neben Böblingen beteiligen sich folgende sechs Partnerstädte kontinuierlich an dieser freundschaftlichen Großveranstaltung: Alba (Italien), Bergama (Türkei), Glenrothes (Schottland), Krems (Österreich), Pontoise (Frankreich) und Sittard-Geleen (Niederlande).

Alle drei Jahre findet die Partnerstadtolympiade im Wechsel in einer der teilnehmenden Städte statt. 2017 ist Böblingen erneut Gastgeber und heißt die jungen Sportler und deren Betreuer herzlich willkommen.

Zeichen setzen

Dies stellt eine sehr große Herausforderung mit erheblichen Zusatzanstrengungen für alle Beteiligten dar. Gleichzeitig ist es eine wunderbare Gelegenheit, Böblingen als weltoffene und gastfreundliche Stadt zu präsentieren und so "ein weitreichendes Zeichen" zu setzen.
Böblingens Gemeinderat will mit der Partnerstadt-Olympiade ganz bewusst und trotz aller notwendigen Sparbemühungen ein wichtiges und weitreichendes Zeichen setzen. Gerade in der heutigen Zeit ist diese völkerverbindende Veranstaltung gesellschaftspolitisch unverzichtbar und eine große Chance! Tausende Menschen aus Böblingen haben in den letzten vier Jahrzehnten dieses Miteinander unserer Partnerstädte erleben dürfen und erinnern sich gewiss mit Freude daran. Obwohl unsere Partnerstädte untereinander keine offizielle direkte Städtepartnerschaft pflegen, tragen sie diese Idee kontinuierlich mit.
Mit der 15. Partnerstadt-Olympiade in Böblingen 2017 wollen wir die dritte Runde des Olympischen Reigens eröffnen und den Grundstein für eine Fortsetzung über weitere 20 Jahre legen.
Deshalb bitten Oberbürgermeister Wolfgang Lützner und der Gemeinderat, das Organisationsteam und unsere Gäste nach Kräften zu unterstützen. Dann können wir gewiss sein, die Partnerstadt-Olympiade wird ein fröhliches Fest der Jugend. Das gemeinsame Vorbereiten und Umsetzen dürfte, wie schon bei der Landesgartenschau und beim Stadtjubiläum, das Miteinander in unserer Stadt stärken.
Lassen Sie uns die Partnerstadt-Olympiade gemeinsam als ein wunderbares Highlight 2017 zum Erfolg führen.

Zentrale Anlaufstelle

Im Amt für Jugend, Schule und Sport, der zentralen Anlaufstelle der „PO“, wurde das E-Mail-Postfach partnerstadtolympiade2017@boeblingen.de ins Leben gerufen. Das Organisationsteam freut sich über alle Ideen und Beiträge, die der Organisation der Großveranstaltung dienen.


Partnerstadt-Olympiaden sind Brücken für Europa (Amtsblattartikel vom 19.08.2016)

Vom 26. bis 30. Juli 2017, findet die 15. Partnerstadt-Olympiade in Böblingen statt. Nach 1978 und 1995 ist es deren dritte Auflage in unserer Stadt. In bester Erinnerung geblieben, bei allen Teilnehmern, an der Organisation Beteiligten und Zuschauern, ist die wunderbar internationale, fröhlich-freundschaftliche Stimmung, die im Jahr 1995 herrschte, als Böblingen zum zweiten Mal als Gastgeber an der Reihe war.

Auch viele Erinnerungen an die allererste dieser Jugendbegegnungen, die in Böblingen ihren Anfang nahmen, sind wach. Die in der „Böblinger Sporthalle“ ausgetragene Vorrunde des olympischen Handballturniers „München 1972“ und unsere noch jungen internationalen Städteverbindungen waren wohl entscheidende Impulse, den olympischen Gedanken in Böblingen zu verankern. Hieraus entwickelte der langjährige Oberbürgermeister Wolfgang Brumme, zusammen mit den Verantwortlichen in unseren Vereinen und dem Gemeinderat, mit Lizenz des Olympischen Sportbundes, die „Partnerstadt-Olympiade“. Seitdem pflegen wir, turnusmäßig alle drei Jahre, dieses Miteinander von sieben Städten aus sieben Ländern.

Partnerstadt-Olympiaden sind wertvoll

Die Wettkämpfe bilden den Rahmen, um die „Jugend Europas“ an einem Ort zur sportlichen wie menschlichen Begegnung im Geiste der Verständigung und der Freundschaft zu versammeln. Ist dieser Grundgedanke immer gleich, so entwickelt doch jede der Partnerstadt-Olympiaden ihren eigenen Reiz. Viele Vereinskontakte, Schulpartnerschaften und Bürgerfahrten sowie persönliche Freundschaften begründen sich auf diesen Großereignissen.

Ein wahres Großereignis

2017 werden etwa 1200 Jugendliche, im Alter von vierzehn bis siebzehn Jahren, aus sieben Städten und sieben Ländern Europas, in Böblingen unvergessliche Tage und Wochen erleben. Wir freuen uns auf Delegationen der Partnerstädte Alba (Italien), Bergama (Türkei), Glenrothes (Schottland), Krems (Österreich), Sittard-Geleen (Niederlande) und Pontoise (Frankreich). Aus Böblingen selbst werden um die 180 Jugendliche an den sportlichen Wettbewerben um Medaillen teilnehmen.

Attraktive Sportarten

Wir haben inzwischen, zusammen mit Verantwortlichen unserer Vereine und Delegationen aus den Partnerstädten, die Sportarten festgelegt, in denen im Jahr 2017 Wettkämpfe stattfinden können. Für diese verfügen wir über eine geeignete Infrastruktur und können die notwendige Organisation leisten. Wir dürfen uns, Stand heute, auf Wettkämpfe in den Sportarten Badminton, Basketball, Fußball, Handball, Judo, Karate, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Tischtennis und Volleyball freuen.

Partnerschaften mit Leben füllen

Städtepartnerschaften auf Dauer über weite Entfernungen freundschaftlich im gemeinsamen Geiste zu pflegen, verlangt den Einsatz vieler Menschen. Ich danke allen, die in Politik, Verwaltung und Bürgerschaft im kommenden Jahr an dieser Großveranstaltung im Sinne unserer Freundschaftsbande mitwirken. Der Gemeinderat hat, mit seiner einstimmig wie konsequenten Grundsatzentscheidung, die Partnerstadt-Olympiade 2017 ungeschmälert zum dritten Mal durchzuführen, ein klares Zeichen für die Bedeutung dieser Jugendbegegnung gesetzt. Nun gilt es die Kräfte zu bündeln und daran zu arbeiten, dass diese Brücken auch die nächsten Jahrzehnte erfolgreich bestehen und als Basis vieler weiterer persönlicher Verbindungen zwischen unseren Städten wirken. Dies ist sicher ein wertvoller Beitrag für den Frieden in Europa.